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AKH - Abteilung Kinderchirurgie
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Leistenbruch (Hernia inguinalis)
Der Leistenbruch stellt sich zumeist als symptomlose weiche, weg drückbare Schwellung in der Leiste dar, die bis in den Hodensack reichen kann. Der Leistenbruch stellt eine Verlagerung von Eingeweideanteilen (Bruchinhalt) durch eine angeborene oder erworbene Öffnung (Bruchpforte) aus der Bauchhöhle in eine Ausbuchtung des parietalen Peritoneum (Bruchsack), umgeben von Subkutangewebe, Haut oder Skrotalwand (Bruchhüllen). Kindliche Leistenbrüche sind indirekte Leistenbrüche, sie entwickeln sich entlang dem Leistenkanal. Wenn der Leistenbruch einklemmt, kann sich ein lebensbedrohlicher Zustand (Darmverschluß und/oder Peritonitis, Verlust eines Hodens/Ovars oder eines Darmabschnittes) entwickeln.

Ein eingeklemmter Leistenbruch muß sofort operiert werden, jeder andere Leistenbruch soll elektiv operiert werden.

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