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Vesicorenaler Reflux (VUR)

Dabei handelt es sich um Rückfluss von Urin aus der Blase in den Harnleiter oder bis in die Niere. Dieser Rückstau von Urin und Urininfektion können auf Dauer die Nierenfunktion schädigen. Der vesicoureterale Reflux wird in 5 Schweregrade, von Grad I (leicht) bis Grad V (extreme Dilatation) eingeteilt und kann verchiedene Ursachen haben.

 

Diagnostik:

 

Urin-Untersuchung, Ultraschall, Röntgenuntersuchung der Blase und der Harnleiter (MCU = Miktionscystureterogramm), Nuklearmedizinische Untersuchung (seitengetrennte Clearance), u.a.

 

 

 

 

 

Therapie:

 

Die Therapieformen sind weitläufig und von der Ausprägung des Reflux abhängig. Hauptziel ist die Erhaltung der Nierenfunktion.

 

  • Viel trinken

     

  • Langzeit-Infektionsschutz mit Antibiotika (niedrig dosiert).

     

  • Ausschaltung von Refluxursachen (Blasentleerungsstörung, Urinabflussbehinderung, etc.)

     

  • Unterspritzung der Ureteröffnungen in die Blase

 

(Ass.Prof. Göran Läckgren, Ass.Prof. Arne Stenberg, Section of Urology, Uppsala University Children´s Hospital, Uppsala, Sweden, 2002)

 

  • Operation mit dem Ziel der Ureterneuimplantation in die Blase, so dass der Reflux verschwindet.
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