Medizinische Universität
Allgemeines Krankenhaus
AKH - Abteilung Kinderchirurgie
» Übersicht

Appendizitis - Blinddarmentzündung

Die Symptome können sehr unterschiedlich sein. Typisch sind Bauchschmerzen, die oft um den Nabel beginnen und schließlich in den rechten Unterbauch wandern. Meist kommt es auch zu Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen. Je nachdem wie heftig die Entzündung ist kommt Fieber dazu. Im weiteren Verlauf kann es zwischendurch sogar zu einer Besserung kommen. Bei einem Blinddarmdurchbruch können jedoch schwerwiegende Komplikationen auftreten.

 

Bei Unklarheiten ist es in jedem Fall wichtig, eine Abklärung durchzuführen!

 

 

Die wichtigste Untersuchung ist die Untersuchung des Bauches. Wenn der Bauch härter wird und das Kind bei der Untersuchung dagegen spannt, spricht man von einer „Abwehrspannung“. Wenn der Schmerz beim Loslassen heftiger wird, dem sogenannten „Loslassschmerz“, dann ist die Entzündung meist schon recht fortgeschritten. Die Beurteilung erfordert manchmal viel Erfahrung.

 

Zur weiteren Abklärung ist auch eine Blutabnahme, sowie meist eine Ultraschalluntersuchung notwendig.

 

 

 

 

 

Wenn die Diagnose einer Blinddarmentzündung (=Appendizitis) gestellt wird, muss eine Operation durchgeführt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Je nach Ausprägung der Entzündung bleiben die Kinder meist 3 Tage nach der Operation stationär. Bei einem Blinddarmdurchbruch kann der Aufenthalt teilweise mehr als eine Woche dauern und erfordert eine Antibiotika-Therapie über die Venen.

 

Die Nahtentfernung erfolgt meist 1 Woche nach der Operation in unserer Ambulanz. Danach dürfen die Kinder wieder baden. Turnen ist je nach Größe der Bauchoperation meist nach 3 Wochen wieder erlaubt.

 

© 2005 AKH Wien - Kinderchirurgie
programming & design: Agentur Zeitpunkt, powered by: siteswift.com