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AKH - Abteilung Kinderchirurgie
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Gallensteinleiden
Aufgrund der steigenden Inzidenz des Gallensteinleidens im Kindesalter sollte die Differentialdiagnose Cholezystolithiasis einen fixen Bestandteil der Abklärung abdomineller Beschwerden darstellen. Im Unterschied zu Erwachsenen führt eine Vielfalt von ätiologischen sowie endogen und exogen pathogenetischen Faktoren im Kindesalter durch ein Ungleichgewicht zwischen den Gallebestandteilen zur biliären Stase zur Steinbildung. Häufig kann jedoch keine unmittelbare Ursache gefunden werden.

 

Zwischen 1996 und 2003 wurden 40 Patienten im Alter von 1 bis 19 Jahren cholezystektomiert (m=10, w=30). Acht Kinder waren zwischen 1 und 10 Jahren, 32 zwischen 11 und 19 Jahren alt. Hämatologische Grunderkrankungen bestanden bei 9 Patienten (Sphärozytose=7, Sichelzellanämie=2, Idiopathische Thrombozytopenie=1). Sieben Patienten waren adipös und zwei hatten in der Anamnese einen herzchirurgischen Eingriff. Bei 20 Kindern war die Ursache der Gallensteinbildung unbekannt. Es wurden 30 laparoskopische (3 Konversionen) sowie 10 offene Cholezystektomien durchgeführt. Der stationärer Aufenthalt war im Median nach offener Operation 7 Tage (range: 6-28), nach laparoskopischer Operation 4 Tage (range: 3-52). Es traten 2 schwere postoperative Komplikationen auf.

 

Die offene Cholezystektomie wurde auch in der Kinderchirurgie zunehmend durch die laparoskopische Technik abgelöst. Die laparoskopische Cholezystektomie bietet den Vorteil eines kürzeren Spitalsaufenthaltes, geringerer postoperativer Schmerzen, eines kleineren Operationszuganges und hat sich auch bekinderchirurgischen Patienten als eine sichere und effiziente Technik etabliert.

 

Artikel zum Gallensteinleiden im KIndesalter zum Download

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