Korrektur von angeborenen und erworbenen Fehlbildungen ist vorderste Aufgabe des Kinderchirurgen. Oft kann durch die Schwangerenvorsorge schon eine Fehlbildung des Kindes im Mutterleib diagnostiziert werden. Zusammen mit den Frauenärzten („Pränataldiagnostik“), den Geburtshelfern, Kinderärzten und Radiologen ist es möglich, den werdenden Eltern schon vor der Geburt beratend zur Seite zu stehen und therapeutische Konzepte zu entwickeln, so dass nach der Geburt des Kindes eine Fehlbildung möglichst gut und schnell behandelt wird. Gerne stehen wir für eine Beratung jederzeit zur Verfügung. Nahezu einmalig in Europa ist die Möglichkeit am AKH, eine Magnetresonanztomografie („MRT“, „Kernspin“) der Schwangeren und somit des Ungeborenen im Mutterleib durchzuführen. Durch diese neuartige und ungefährliche Untersuchung ist es uns möglich geworden, noch früher und genauer Fehlbildungen zu diagnostizieren und nach der Geburt zu heilen.
Fehlbildungen des Magen-Darm-Traktes und der Abdominalhöhle
Fehlbildungen der Lunge :
Fehlbildungen des Harntraktes
Fehlbildungen der Geschlechtsorgane
Eine Betreuung durch die Kinderchirurgen erfolgt bereits pränatal und bleibt auch nach der Korrekturoperation auf lange Sicht erhalten. Alle Patienten werden in unsere Nachsorgeambulanz eingeschleusst.